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Lehre & Forschung

Forschung in Palliative Care richtet sich vor allem auf Fragen der Lebensqualität (wie kann man das Leiden am besten lindern) und die Bedürfnisse der Betroffenen. Auch werden Bereiche beforscht, die sonst wenig im Zentrum des medizinischen Wissensdurstes stehen: die Phase der Trauer und spirituelle Erfahrungen.


Für die nationalen Belangen ist neben eigentlicher Forschung die Auswertung bestehender Angebote und Leistungen bzw. deren Planung vordringlich. Nur mit Zahlen und Fakten wird Palliative Care im Wettlauf um Gelder im Gesundheitswesen bestehen.


Zwei Dinge sind sicherlich speziell in der Forschung in Palliative Care: Die Testpersonen sind entweder schwerkranke Menschen oder psychisch massiv belastete Angehörige. Diesen Personen dürfen und können nur sehr wenig zusätzliche Belastungen durch die Forschung (bspw. Umfragen) zugemutet werden.


Forschung in Palliative Care ist definitionsgemäss auf verschiedene Dimensionen und auf Interdisziplinarität ausgerichtet. Dies erfordert einen besonderen Aufwand, eröffnet aber auch ungeahnte Chancen. Das alles macht deutlich, dass Palliative Care-Forschung einen harten Stand hat, im Vergleich mit medizinischer Forschung anderer Bereiche: der Gegenstand des Interesses ist nicht das spektakuläre Heilen (von der Genmanipulation bis zum technischen Grossgerät), sondern der traurige "Randbereich" des Linderns, ja sogar des Sterbens.

St. Gallen verfügt derzeit über ein starkes Potential für Forschung in Palliative Care und hat bereits auch im nationalen und internationalen Kontext viel Verantwortung übernommen. Ausserdem konnten einige Forschungsgelder bzw. -projekte akquiriert werden.

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