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FAQ

1. Ist die Palliative Care nur für Krebskranke bestimmt?
Nicht nur. Die Palliative Care richtet sich an alle Personen, die unter einer fortschreitenden und nicht heilbaren Krankheit leiden, wie z.b. Amyotrophe Lateralsklerose, Herzinsuffizienz oder terminale Ateminsuffizienz


2. Muss man im Spital sein, um die Palliative Care in Anspruch nehmen zu können?
Nicht unbedingt. Es gibt zwar in einigen Spitälern Palliativ-Abteilungen; es gibt aber auch mobile Teams, die Hausbesuche absolvieren, in Alters- und Pflegeheime oder periphere Spitäler gehen. Ausserdem gibt es spezialisierte Institutionen welche auch Patienten am Lebensende aufnehmen.


3. Wenn man palliativ behandelt wird, bedeutet das, dass man keine aktive Pflege mehr bekommt?
Nein. Da die Lebensqualität privilegiert ist, werden die Therapien und die Pflege besprochen und so angewendet, dass es dem Kranken besser geht.


4. Wird in palliativen Behandlungen auf jeden Fall Morphin abgegeben?
Leidet der Kranke an Schmerzen , die nicht mit anderen Medikamenten beruhigt werden können, wird Morphin oder ein anderes Opioid verwendet. Klagt der Patient nicht über Schmerzen, gibt es keinen Grund Morphin anzuwenden.


5. Kann Palliative Care auch Kindern nützen?
Ja. Zwar gibt es eindeutig weniger Fälle als bei Erwachsenen. Doch alle Kranken können unabhängig von ihrem Alter Palliative Care in Anspruch nehmen.


6. Muss man im Sterben liegen, um Palliative Care erhalten zu können?
Nein. Das Ziel von Palliative Care ist die Förderung der Lebensqualität. Sie kann also lange vor der terminalen Lebensphare angewendet werden.


7. Kann man eine Station oder eine Institution, die sich Palliative Care widmet, lebend verlassen?
Ja. Es ist z.B. möglich für Schmerzprobleme oder andere Symptome ins Spital eingeliefert zu werden und wenn sich die Situation stabilisiert hat wieder nach Hause zu gehen.

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Kantonsspital St.Gallen/Palliativzentrum, Haus 57
Rorschacher Strasse 95
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Telefon +41 71 494 35 50